Ein Cabriolet, meist kurz Cabrio genannt, ist ein PKW, dessen Dach man zurückklappen kann, und somit einen offenen Wagen erhält.
Der Begriff kommt aus dem Französischen und bezeichnete seinerzeit bereits offene Pferdewagen. Meist werden die Cabrios von Spezialfirmen hergestellt. Beispiele dafür sind Karmann in Deutschland und Magna Steyr in Graz/Österreich.

Cabrios basieren meist auf Coupés eines Fahrzeugtyps. Ihre Bauart weicht allerdings stark davon ab. Die selbsttragende Karosserie muss durch das fehlende Dach seine Stabilität allein durch eine verstärkte Bodengruppe erreichen. Meist kann das aus speziellen Stoffen gefertigte Dach komplett zurückgeklappt werden. Wenn man dann noch die Fenster herunterfährt, sitzen die Insassen sozusagen völlig im Freien. Im Unterschied dazu gibt es Modelle, deren Fensterrahmen sowie B- und C-Säulen stehen bleiben, so dass wirklich nur das Dach fehlt. Dann spricht man von Cabriolimousinen. Im Allgemeinen werden aber alle Fahrzeuge, deren Dach sich öffnen lässt, als Cabrio bezeichnet.
Mitunter hat ein Cabrio auch einen sogenannten Überrollbügel, der die Insassen im Falle eines Unfalles schützen soll. Besonders bekannt war dabei der VW Golf, was ihm den Spitznamen „Erdbeerkörbchen“ eintrug.
Manch andere Karosseriebauformen wurden fälschlicherweise als Cabrio bezeichnet. So zum Beispiel der Roadster, die Cabriolimousine und der Targa. Desweiteren der Landaulet oder der Phaeton.

Die verschiedenen Arten des Öffnens ließen die Cabrios verschiedenen Baugruppen zugehören. Da wäre als erstes ein zweitüriges, meist zweisitziges Fahrzeug mit einem Verdeck, das hinter die Sitze gefaltet wird und dabei sichtbar bleibt. Die zweite Variante ist ein zweitüriges, aber dennoch viersitziges Auto mit Allwetter-Verdeck, das ebenfalls sichtbar hinter die Sitze geklappt wird. Die dritte Variante entspricht Variante 2, hat aber keine hinteren Seitenfenster. Desweiteren gibt es Cabrios die viertürig sind, vier bis fünf Sitze haben und mit einem schweren Allwetter-Verdeck ausgerüstet sind. Ebenso gibt es ein gleiches Modell, bei dem es hinter den Hintertüren Seitenfenster gibt.
Auch gibt es Fahrzeuge mit einem sogenannten Hardtop, also einem Dach aus Kunststoff, das komplett abgenommen werden kann. Beispiel dafür ist der Land Rover Freelander, den es mit „normalem“ Dach oder mit Hardtop gibt. Der Nachteil ist, dass man dieses Dach dann zu Hause hat, wenn es unterwegs anfängt zu regnen.

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admin On Juni - 27 - 2011

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